T’ai Chi Ch’uan
ist ein System körperlicher und geistiger Übungen mit einer Jahrhunderte alten Tradition im taoistisch-chinesischen Kulturraum. Es dient dazu, den Energiefluss im Körper auszugleichen und zu stärken und wird seit den 1970er Jahren auch in Europa unterrichtet.
Dem T’ai Chi Ch’uan liegt ein ganzheitliches Verständnis
des menschlichen Organismus zugrunde, wonach Gesundheit aus dem Zusammenspiel
von körperlichen, geistigen und seelischen Kräften des Menschen
resultiert.
Die Übungen beinhalten neben dem gesundheitlichen Aspekt ebenso
Prinzipien von Meditation und Selbstverteidigung.
Erlernt werden sogenannte Formen - feste Bewegungsabfolgen, in denen verschiedene Positionen und verbindende Übergänge in immer der gleichen Reihenfolge geübt werden. Die Kurzform des Yang-Stils beispielweise besteht aus 37 Positionen, die z.T. mehrfach im Ablauf enthalten sind. Sie kann in ca. 6-8 Minuten ausgeführt werden.